Startseite

Kraftorte

HELGO-LAND - HILLIG LUNN









Der lateinische Begriff
GENIUS LOCI

bedeutet wörtlich übersetzt „der Geist des Ortes“.
Mit Geist war ursprünglich in der römischen Mythologie ein Schutzgeist (Genius) gemeint, der häufig in Form einer Schlange dargestellt wurde.
Der Begriff genius loci bezog sich in der römischen Antike neben religiösen Orten wie Tempel und Kultplätze
auch auf profane Bereiche wie Provinzen, Städte, Plätze, Bauwerke oder einzelne Räume innerhalb dieser Bauten.
In der Tradition des monotheistischen Christentums wird der Begriff Geist anders definiert,
und zwar als eine nicht genau zu bestimmende Spiritualität.
In diesem Sinne bezeichnet genius loci die geistige Atmosphäre eines Ortes,
die durch den Geist der Menschen geprägt sein soll, die sich dort aufgehalten haben oder noch aufhalten.
So ist beispielsweise der genius loci des Klosters Maulbronn ein zentrales Thema in den Werken von Hermann Hesse.

Siehe auch Ortsengel - Ortswesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Genius_loci





Als Ort der Kraft
(Kraftort, Kraftplatz, magischer Ort)

wird ein Ort bezeichnet, dem eine meist positive (selten auch negative) psychische Wirkung
im Sinne einer Beruhigung, Stärkung oder Bewusstseinserweiterung zugeschrieben wird.
Als Kraftorte werden überwiegend geographische Orte bezeichnet,
die nach esoterischen Vorstellungen eine besondere Erdstrahlung haben.
Je nach esoterischer Ausrichtung werden geomantische, magische, mythische oder Feng Shui-"Energien" angenommen.
In der Psychotherapie werden Imaginationen von Orten der Kraft
in Entspannungsübungen zur Vertiefung der Entspannung genutzt.
Manchmal wird der Begriff auch für Plätze gebraucht, die subjektiv als beruhigend, erholsam oder erbauend erlebt werden.

Nach verbreiteten esoterischen Vorstellungen,
sind alle Kultstätten aus vorchristlicher Zeit und Sakralbauten, die über Kultstätten errichtet sind, besondere geomantische Kraftorte.
Dabei wird angenommen, die Menschen der Frühzeit hätten ein Gespür für Verdichtungen oder Konzentrationen
von "universaler Lebensenergie" an bestimmten Orten im Kosmos oder auf der Erde gehabt.
Häufig gelten auch markante geographische Orte
wie Quellen, Flussufer, Schluchten, Berggipfel, Höhlen, Felsen, Steine, alte Bäume und Lichtungen,
besonders wenn sich Mythen und Sagen um sie ranken, als Kraftorte.

Innerhalb der Kirchen werden zuweilen kirchliche Gebäude als Orte der Kraft bezeichnet,
die aber kaum etwas mit den esoterischen geographischen Kraftorten zu tun haben, sondern als Stätten gemeint sind,
an denen durch Andacht oder Gottesdienst eine seelische Stärkung erfolgt
In der Psychotherapie, vor allem bei der psychologischen Schmerztherapie, werden bei Entspannungsübungen oder in Fantasiereisen
Orte der Kraft zur Vertiefung von Entspannungszuständen und zur Aufmerksamkeitslenkung genutzt.
Der Patient wird angeleitet bzw. gebeten, sich einen Platz aus seiner Erinnerung vorzustellen, an dem er sich besonders wohl bzw. gestärkt fühlte.
Imaginationen von Orten der Kraft spielen auch bei der Stressbewältigung und in der Sterbebegleitung eine Rolle.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftort













-> zurück zur Sitemap

  HELGO-LAND - HILLIG-LUNN + Geomantie-Initiative Helgoland