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W I E ?

Wichtig ist es zu bedenken, dass der Mensch die Wesen der elementaren Welt nicht dadurch unterstützen, pflegen oder gar heilen kann,
indem er eine bestimmte Heilungsmethode anwendet.

Methoden können nur dazu dienen, dem einzelnen Menschen zu helfen, seine Vorgehensweise zu finden.
Methoden dürfen nicht kopiert werden, sonst werden sie unwahr. Sie können aber Möglichkeiten aufzeigen, wie man vorgehen kann. Sie sollen den einzelnen Menschen nicht einschränken, sondern seine Möglichkeiten erweitern. Indem man Methoden der Erdheilung studiert, kann man wertvolle Anregungen erhalten, die das eigene Vorgehen verfeinern können. Aber man wird die Erfahrungen machen, dass es bei der Zusammenarbeit mit den Wesen der elementaren Welt immer auch darum geht, seinen eigenen Weg, seine eigene Methode zu finden. Die Schulung, die man von den Elementarwesen erfahren kann, führt gerade dazu, dass man seinen ureigenen Zugang findet, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Jeder Mensch muss seine eigene "Methode" finden.
Worauf es wesentlich ankommt, ist die Wahrhaftigkeit des handelnden Menschen.
Stimmt das, was der Mensch tut, mit seiner Persönlichkeit, seinem Lebensweg überein? Wie sehr ist er anwesend bei dem, was er tut? Entstammt sein Tun, sein Reden, sein Denken wirklich ihm, oder hat er es nur übernommen, weil er vielleicht meint, es wäre gut, angemessen oder vorteilhaft, sich so zu verhalten?

Es ist deshalb wichtig, wenn man sich auf eine Arbeit einlässt, die der Pflege oder sogar der Heilung der Erde dienen soll, sich über die persönlichen Motive, die dieser zugrunde liegen, klar zu werden.


Wenn man für einen bestimmten Ort etwas tun möchte, wiel man fühlt, dass Pflege dort nottut, sollte man sich Zeit lassen, den Ort gut kennenzulernen.
Der erste Schritt besteht darin, dass man dem Ort und deshalb auch den Wesen, die dort wohnen, aufmerksam begegnet.
Dazu muss man sich Zeit lassen, unter Umständen sogar viel Zeit. Die Eindrücke, die man aufnimmt, müssen nachklingen können.
Indem diese Eindrücke in der Seele des Menschen nachklingen können, geschieht etwas Wesentliches.
Man erlebt, dass der Ort durch diese Nachbilder in der Seele erst seine Sprache entfaltet.
In der unmittelbaren Begegnung mit dem Ort ist der Betrachter von vielen Einzelheiten meistens so gebannt, dass ihm nur schwer gelingt, sich dem Wesentlichen zuzuwenden. Es wird ihm leichter fallen, darauf zu blicken, wenn er die gesammelten Eindrücke in sich nachklingen lässt.
Durch die innerliche Beschäftigung mit einem Ort kann sich das Wesentliche vom Unwesentlichen scheiden. Das innerliche seelische Betrachten eines Ortes oder einer Landschaft ist im Nachhinein viel leichter möglich. Man macht die Erfahrung, dass man nicht bloß mit den Sinnen, sondern auch mit der Seele schaut. Indem man einem Ort so begegnet, dass man beides, sowohl die konkrete Beobachtung als auch die innerliche Schau praktiziert, wird man bemerken, wie man sich tief mit ihm verbindet.
Es entsteht ein Gefühl, als trüge man den Ort in sich. Man kennt ihn, weil man ihn in sich erfahren und geschaut hat.
Die Wesen der elementaren Welt erleben ganz konkret, wie ein Mensch mit dem Ort, an dem sie leben, verbunden ist. Sie fühlen die Nähe oder Ferne eines Menschen zu ihrem Ort.
Äußere und innere Aufmerksamkeit sind deshalb die Grundvoraussetzungen für die pflegende oder heilende Arbeit an der Erde.
Aus der Begegnung, die sich zwischen dem Menschen und den Wesen eines Ortes ergibt, stammen die Einsichten in das, was man für den Ort tun kann.
Die geistige Wesen eines Ortes haben Wünsche an die Menschen.
Wenn man sich traut, diese Wünsche gelten zu lassen, wird man immer wieder kleinere und größere Überraschugen erleben. Häufig sind es Wünsche, die leicht zu erfüllen sind.

Wer mit den Elementarwesen zusammenarbeiten will, muss hören lernen auf das, was von ihnen zu uns dringt.
Wir dürfen nicht durch falsche Erwartungen dem, was sie mitteilen wollen, eine bestimmte Richtung geben.
Erwartungsloses Erwarten!
kann uns führen, wenn wir die Wünsche kennenlernen wollen, die die Elementarwesen uns gegenüber haben. Sie lohnen es dem aufmerksamen Zuhörer, indem sie ihn beschenken. Das tun sie ohne viel Aufhebens. Und sie fallen oftmals so aus, dass sie den eigenen Vorstellungen und Erwartungen wenig entsprechen...


(aus "Schule der Elementarwesen", Karsten Massei, S.123-125)










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